Parodontitis-/ Laserbehandlung
Eine beginnende Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) ist für den Betroffenen zunächst schmerzfrei, häufig aber mit einer erhöhten Blutungsneigung und Schwellung des Zahnfleisches verbunden. Unbehandelt führt die Parodontitis zu einem irreversiblen Abbau des Kieferknochens. Die Zähne werden „länger“, lockern sich und gehen letztlich verloren.
Wer die ersten Anzeichen ernst nimmt, bekommt seine Zahnfleischprobleme aber wieder in den Griff. Grundlage einer erfolgreichen Parodontitistherapie ist die effektive Mundhygiene zu Hause, unterstützt durch eine in der Zahnarztpraxis durchgeführte systematische Behandlung.
Diese systematische Behandlung beginnt mit der Prophylaxe, deren Ziel es ist, saubere Verhältnisse oberhalb und leicht unterhalb des Zahnfleischrandes zu schaffen und Ihnen wertvolle Tipps für Ihre individuelle Mundhygiene zu geben.
Die Hauptbehandlung besteht aus der Reinigung der Zahnfleischtaschen und Wurzeloberflächen in örtlicher Betäubung. Ihre Zähne werden sozusagen unter dem Zahnfleischrand geputzt. Unterstützend kann ein Dentallaser eingesetzt werden. Mit seiner Hilfe können die Zahnfleischtaschen schonend, schmerz- und blutungsarm gereinigt und desinfiziert werden.
Um eine erneute Entzündung zu vermeiden, sind sowohl die häusliche zielgerichtete Mundhygiene als auch regelmäßige Reinigungen beim Zahnarzt unvermeidbar. Entsprechend dem vorliegenden Erkrankungsrisiko wird ein persönlicher Plan für die Nachbehandlung erstellt, welcher 2-4 Prophylaxesitzungen pro Jahr beinhaltet.